The Road
Verfasst: Fr 25. Jun 2010, 15:38
Irgendwie scheint es mir, als wären aktuell biblische Themen und Motive wieder ganz groß im Kommen. Auch im Zusammenhang mit Omega wird dies wohl noch eine nicht unerhebliche Rolle spielen, auch wenn bislang nicht klar ist, in welche Richtung dieser Zweig gehen wird.
Aus diesem Anlass möchte ich mal Cormac McCarthys "The Road" in die Runde werfen. Vielleicht kennt ihr die Verfilmung, welche vor ein paar Monaten mit Viggo Mortensen in der Hauptrolle in die Kinos kam und ebenfalls sehr zu empfehlen ist.
Es handelt sich hierbei um ein Endzeitszenario. Ohne auf die eigentliche Katastrophe einzugehen, wird sich ganz auf die Reise eines Vaters und dessen Sohn konzentriert, die nach dem Selbstmord der Mutter auf dem Weg zur Küste sind. Im spärlichen Gepäck der beiden befinden sich vor allem ein alter Revolver und zwei Schuss Munition. Auf ihrem Weg werden die beiden Zeugen allerhand Unmenschlichkeiten, die sich nach dem Untergang der Zivilisation ungehemmt Bahn brechen (Raubmord, Kanibalismus usw.).
Im Großen und Ganzen fällt die Erzählung sehr minimalistisch aus. Das Buch ist nicht besonders lang, weshalb auch der Film ohne große Abstriche funktioniert. Vor allem die Stimmung, die dabei erzeugt wird, ist von höchster Intensivität. Nicht zuletzt deshalb ragen Buch und Film sehr angenehm aus der Masse vergleichbarer Endzeitszenerien heraus.
Knackpunkt der ganzen Geschichte ist, dass vor allem das Buch unheimlich religiös aufgeladen ist. Die kann miss- oder gefallen. Den Kritikern hat es allem Anschein nach gefallen, hat McCarthy schließlich den Pulitzer für diesen Roman bekommen.
Hier würde mich eure Meinung interessieren - egal ob zu Buch oder Film.
Gruß
rudi
P.S.: McCarthy hat im Übrigen auch die Buchvorlage zu "No Country for old men" geliefert, einen Film, den ich ebenfalls für überaus gelungen halte - nicht zuletzt auch wegen der Regie meiner geliebten Coen-Brüder.
Aus diesem Anlass möchte ich mal Cormac McCarthys "The Road" in die Runde werfen. Vielleicht kennt ihr die Verfilmung, welche vor ein paar Monaten mit Viggo Mortensen in der Hauptrolle in die Kinos kam und ebenfalls sehr zu empfehlen ist.
Es handelt sich hierbei um ein Endzeitszenario. Ohne auf die eigentliche Katastrophe einzugehen, wird sich ganz auf die Reise eines Vaters und dessen Sohn konzentriert, die nach dem Selbstmord der Mutter auf dem Weg zur Küste sind. Im spärlichen Gepäck der beiden befinden sich vor allem ein alter Revolver und zwei Schuss Munition. Auf ihrem Weg werden die beiden Zeugen allerhand Unmenschlichkeiten, die sich nach dem Untergang der Zivilisation ungehemmt Bahn brechen (Raubmord, Kanibalismus usw.).
Im Großen und Ganzen fällt die Erzählung sehr minimalistisch aus. Das Buch ist nicht besonders lang, weshalb auch der Film ohne große Abstriche funktioniert. Vor allem die Stimmung, die dabei erzeugt wird, ist von höchster Intensivität. Nicht zuletzt deshalb ragen Buch und Film sehr angenehm aus der Masse vergleichbarer Endzeitszenerien heraus.
Knackpunkt der ganzen Geschichte ist, dass vor allem das Buch unheimlich religiös aufgeladen ist. Die kann miss- oder gefallen. Den Kritikern hat es allem Anschein nach gefallen, hat McCarthy schließlich den Pulitzer für diesen Roman bekommen.
Hier würde mich eure Meinung interessieren - egal ob zu Buch oder Film.
Gruß
rudi
P.S.: McCarthy hat im Übrigen auch die Buchvorlage zu "No Country for old men" geliefert, einen Film, den ich ebenfalls für überaus gelungen halte - nicht zuletzt auch wegen der Regie meiner geliebten Coen-Brüder.